"Gedenkstätte revolutionärer Matrosen" von W. Eckardt mit Gedenkwand von R. DietrichDie Gedenkstätte strotzt nur so von sozialistischem Gedankengut. Alles wirkt sehr mächtig und großartig, obwohl im Vergleich zu anderen Propagandastätten sehr reduziert und klein. Ich sah das Denkmal heute zum ersten Mal. Zuvor an der Haltestellenwand am Hohlbeinplatz, ganz unwissend, dannach in Natura am Stadthafen, Höhe Kabutzenhof.
Die "ewige Flamme der großen sozialistischen Oktober-Revolution aus der Heldenstadt Leningrad" ist längst ausgeblasen. Daten wurden aus der Kupferplatte fein säuberlich herausgekratz. Der Ort wirkt verlassen und vergessen., vernachlässigt. Wenn man der Lauf der Geschichte bedekt, ist diese Verlassenheit begründet.
Was bleibt sind ein eisener Hintern und das Aufkommen von Schwindelgefühlen unter etwas so wirkungsvollem Propagandistischen.

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