Sonntag, 5. Juli 2009

errötet

Heute, zum Auftakt der 72. Warnemünder Woche gab es ein ordentliches Showprogramm in Rostocks Ostseebad. Und ich hab versucht, möglichst viel mitzumachen.
Angefangen hab ich mit dem traditionellen "De Niege Ümgang", wo alles, was schon und noch latschen kann, je nach Clubzugehörigkeit in der passenden "Uniforme" durch die Warnemünder Innenstadt aufmaschiert. beim Vorbeizug des Shantychor De Klaashahns hab ich mir ein Warnemünder-Ohrwurm eingefangen. Beim auf "olle Touri"-machen und Postkarten besorgen hab ich die andere Praktikantin inklusive Freund getroffen. Es hat so gut getan, ein bekanntes Gesicht zu sehen und mit jemandem zu quatschen. Auch wenn's nur für wenige Minuten war. I'm feeling kind of alone!
Ausserhalb des offiziellen Programms hab ich mir daraufhin das "Mittagsgebet mit Orgelmusik" in der Evangelisch-Lutherische Kirche im Ostseebad Warnemünde gegeben. Bereits am donnerstag bin ich in Warnemünde aufe diese Backsteinkirche gestossen. Allein die Türbeschläge...
Am Weg zum Leuchtturm hat mich so ein depperter Pirat aus dem offiziellen Warnemünder Neptun Geolfe mit Farbe im Gesicht angeschmiert. Ich hab's veruscht, aber der deutsche humor ist so --out off way--. Und das Zeug hat nach Plastilin gestunken,. Jerk!!

Das "Waschzuberrennen" war dann doch wo anders, als ich angenommen hatte und hingelatscht bin. Warum ich nicht ins Programm gesehen habe, dass ich mir vorm Umzug ergattert hatte? Tja, ich chill hier etwas zu sehr, bin ich draufgekommen. Die Deutschen Urlauber/Penionisten sind hier sogar schneller unterwegs. Ich hab's dennoch noch zu den Waschzubern geschaft. Ist so ähnlich wie das "Red Bull Seifenkistenrennen", nur halt zu Wasser. Währenddessen begann's spärlich zu nieseln.
Zum Glück bin ich nicht heim, sondern energisch Richtung Strand. der Regen kam nie, es zog nur zu. Was einen Temperaturverlust um mindestens 4° Grad mit sich brachte. Das Wasser war verdammt kalt beim Hineingehen. Aber herrrrrrrrrrrrrlich, endlich plantschen. Darauf hab ich seit Anbeginn der Bestättigung meines Aufenthalts in Rostock gewartet. Das Meer um mich herum zu spühren, darin zu treiben. Was ich natürlich nicht bedachte hatte, war die Verflüchtigung meines Sonnenschutzes bei Wasserkontakt. Ich hab keine leichten Sonnenbrand, ich bin hünbsch rot angelaufen. Und im Gesicht ist zwar die Augenpartie durch den Schutz der Sonnenbrille verschont geblieben. Dadurch seh ich aber aus, als hätt ich mich gefrässig auf eine Schüssel Beeren gestürzt, oder mal eben jemanden ausgesaugt. Autsch!!!


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