Sonntag, 16. August 2009

unbeschwert

Gestern Abend um sieben Uhr begann Nacht#3 der Feierlichkeiten zu Anikas 24. Geburtstag. Vorgeschwoaßt wurde wieder in unserer WG. Zum geplanten "bis-in-die-Morgenstunden-Feiern" ging's dann in den Club Greif, von dem ich schon einmal berichtete. Anika, die dort ja sonst immer als Kellnerin unterwegs ist, schleuste uns reduziet bzw. gratis hinein.
Von uns ursprünglich Neun hielten nur das Geburtstagskind Anika, Andrea und Fabian bis zur Sperrstunde um sechs Uhr morgens durch. Nachdem Karl und ich die anderen aus den Augen verloren hatten und ich dann angerempelt und dadurch "ganz toll" angeschüttet und Drinklos wurde, verschwanden wir verfrüht aus dem Greif. Was, denke ich, auch eine ganz gute Entscheidung war. Somit ging es mir heute Mittag wesentlich besser als nach den Feierlichkeiten von Freitag.

Der heutige Tag begann und endete so wunderschön, so sorglos. Nachdem das Wetter gerade so stabil wunderschön und heiß ist, mussten wir natürlich unbedingt raus. Mit einem herzhaften, mittäglichen Frühstück verabschiedeten wir vorerst Fabian - bevor er weiter im Auftrag der Argus unterwegs ist. Für den restlichen Tag entschieden Karl und ich uns für den Strand. Diesmal jedoch nicht wieder Warnemünde, da gestern es da so propenvoll mit Touris war!! Wir beschlossen, den Tipp von meiner ehemaligen Mitpraktikantin Jette zu befolgen und wollten es auf der anderen Seite des Flusses Warnow versuchen.

Es wurde dann das Ostseeheilbad Graal-Müritz. Ein 4.000-Seelen-Dorf, über das in den Sommermonaten der Tourismus schwappt. Hier war der Strand genauso überbevölkert wie in Warnemünde. Einzige Unterschiede zu Warnemünde sind jedoch die Buhner, die hier alle 30m die Badenden vor Monsterwellen beschützen plus natürlich die stolze, 350m lange Seebrücke. Klingt jetzt sehr spannend vermutlich.. ist es aber nicht. Aus meiner Sicht ist eine Seebrücke nichts anderes als ein langer Steg ins Meer, auf dem man hinausgeht um dann hinein ans Land zu schauen.

Nach einem Schwumm im herrlichen Meer, flackte ich mich auf Karl und schlunzte vor micht hin. Einfach herrlich unbeschwerlich. Ich merke, wie ich mich seit meiner Ankunft hier im Norden verändert habe. Die Angespanntheit der letzten Wochen ist heute entgültig von mir abgefallen. Ich fühle mich endlich wieder gesund, ich weise eine knusprig Farbe auf und übernehme bereits die entspannte Art der Meck-Pommer.

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