Es ist wahrhaft traurig, mitanzusehen, wie solch großeses Potenzial an geschichtlichen Gegebenheiten, atemberaubender Natur und hohem Erholungswert hier in Meck-Pomm so ungenutzt verbleibt. Karl schmerzt dies vor allem und lässt ihn Kopf schüttelnd feststellen, während ich vorbehaftet ein langsames Aufwachen im Bewusstsein der Mecklenburger und Vorpommer zu sehen versuche.
Ich verhaare auf meiner These, dass das Gebiet die Fördergelder nach dem Fall der Mauer erstmals, in den ersten zwanzig Jahre, in bessere Wohnbedienungen für seine Bürger investierte. Zwar blieb der Wegzug vieler in den Westen nicht aus, jedoch flössen wiedereum vom Westen ordenltich Fördergelder in den Osten, um hier auf einen gewissen Standard aufzurüsten.
Mittlerweile wird es langsam Zeit, dass Landstriche und kulturelle Schätze gleichsam für Bewohner und Touristen attraktiver gestaltet und besser zugänglich gemacht werden. Klar, da hat Meck-Pom noch einiges vor sich, aber das Potential ist ja bereits vorhanden. Eigentlich müsste nur gekonnt und strategisch aus dem Vollen geschöpfen werden. Eigentlich...Manches Dornröschen schläft eben etwas länger aus.
Montag, 7. September 2009
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